Über mich, die Fragen und die App

Über die Fragen

Gerade noch so in Westdeutschland geboren, in Ansätzen erzogen und unterrichtet worden, sammle ich seit (wenn mich nicht alles täuscht) dem Jahr 2008 Fragen, die mir in den Sinn kommen und auf die ich von der einen oder anderen Person viel zu gerne eine Antwort hätte, als dass ich sie wieder vergessen wollte. Da mein Gehirn eine recht kurze Aufmerksamkeitsspanne hat, werden die Fragen in Notizbüchern, im Handy, auf Papierservietten, Schmierzetteln oder den 2qm Tafelfolie im Arbeitszimmer notiert und irgendwann abgetippt - zunächst nur aus reinem Sammlerwillen, bald aber auch, weil ich gemerkt habe, dass einige Menschen ebenso viel Freude an den Fragen haben wie ich. Ich kann die Stunden nicht mehr zählen, die ich gemeinsam mit Freunden, nüchtern oder äußerst heiter, jeder ein Notizbuch in der Hand, in Kneipen gehockt, auf Sofas gesessen, in Ecken gelegen oder uns unter dem Sternenzelt Nächte um die Ohren geschlagen haben - lachend, nachdenklich, fasziniert von dem, was andere zu erzählen hatten, von ihren Meinungen, Erinnerungen, Träumen.





Über die App

Damit das Ganze nicht nur in meiner Gegenwart stattfinden kann (auch wenn es schade ist, dass ich so von den Antworten nichts mehr mitbekomme), habe ich zunächst für einige Freunde kleine Bücher mit ausgewählten Fragen zusammengestellt, und da mich das auf Dauer zu viel Zeit gekostet hat und die Technologie ja nicht ganz so schöne, aber praktischere Dinge als Bücher hervorgebracht hat, kam 2014 die erste Version von Ask! - Fragen zum Nachdenken in den GooglePlaystore.

Da all das in Eigenarbeit geschieht und ich keinerlei Profit erziele, würde ich mich zumindest darüber freuen, wenn die App weite Verbreitung finden würde - und natürlich freue ich mich über Rückmeldungen, welche Antworten, Gedanken, Theorien und Ideen die Fragen hervorgebracht haben.

 Feedback, Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind jederzeit herzlich willkommen - ihr erreicht mich unter fragen.zum.nachdenken@googlemail.com.





Über mich

Ich wollte diesen Zusatz eigentlich vermeiden, aber wenn man sich nach dem Schlagwort 'Nachdenken' im Internet umsieht, finden sich vor allem Verschwörungstheoretiker, Pseudoheilsbringer und Esoteriker. Ich möchte mich an dieser Stelle deswegen von jeder Ideologie, Programmatik oder Zielsetzung freisprechen. Ich will nichts verkaufen, verkünde keinen baldigen Weltuntergang, glaube nicht an wie auch immer geartete Verschwörungen, stelle keine Verbindungen zu Engeln oder Elementarkräften her, verspreche keine Heilung von physischen oder seelischen Leiden, will keine Regierungen stürzen, fühle mich keiner Religion oder religiösen Gemeinschaft nahe. Ich stelle einfach nur Fragen, um die Menschen vielleicht dazu zu bringen, mehr miteinander zu reden und hin und über ihr eigenes Handeln nachzudenken.Nicht mehr, aber auch nicht weniger.